Weihnachts -Show und -Feier – alle fassten an

 

Erfahrung, gut geplant, flexibel gehandelt, so lief alles ohne große Hektik. Selbst als noch Kaffee fehlte, konnte der schnell vom in der Nähe liegenden Laden geholt werden. Vormittags gegen 10:00 Uhr ging es los und so langsam kamen einer nach dem anderen, je nach dem, wie schnell sich am Samstag die Augen öffneten. Unser Zwischenhausmeister Thommy Boy half tatkräftig mit und so war die Halle so gegen 14:00 Uhr fertig. Die Sportakrobaten bereiteten sich auf ihren Auftritt vor. Die Kürübungen standen ja im Prinzip, aber jeder wollte für den Auftritt noch etwas Besonderes hinzufügen oder der Sache eine besondere Note geben. Schließlich probierten sich die „Wilden Springer“, eine Truppe von Sport- und Freizeitakrobaten, vorher aus, um die Situation zu beherrschen. Besonders toll fanden alle, dass sich die Gruppe um Trainerin Mara einen eigenen Programmteil geschaffen hatten.

Fast genau Pünktlich begann die Show nach kurzer Begrüßung Maras Gruppe war recht ordentlich. Mit viel Beifall wurden sie belohnt.

Jim als Deutscher Jugendvizemeister zeigte gleich am Anfang seine Podestübung, die er schon fast im Schlaf beherrscht. Besonders seine vielen Sprünge imponieren immer wieder.

Das ist ja nicht mehr seine Hauptaufgabe, denn die steht mit Marula als gemischtes Paar. Da ist sehr vieles im Aufbau, damit sie 2010 in den Jugendbereich voll einsteigen können. Hier beim Auftritt geht aber die Sicherheit vor. Da wird nur gezeigt, was sie wirklich können.

Am Podest sahen wir noch Theresa und Wiebke. Theresa war ein bisschen gehandicapt, weil sie gerade eine Krankheit überwunden hatte. Immerhin war sie im Nachwuchs über das Jahr die beste Berlinerin am Podest. Wiebke musste durch den Schulwechsel ein wenig aussetzen, war aber durch ihren Ehrgeiz schon wieder recht fit. Wenn sie wieder regelmäßig trainiert, kann sie eine Menge schaffen. Wenn Leonie ihr Handgelenk wieder gesund hat, lässt sich da auch wieder etwas mit dem Trio machen, was in diesem Jahr zu den Bestenermittlungen echt gefehlt hat.

Mila uns JoJo (Johannes) könnten eine Superperspektive bilden, aber das geht nur über kontinuierliches Training. Dass sie das beide können, haben sie schon mehrfach bewiesen.

Im nächsten Jahr müssen sie drei Übungen bauen und dazu müssen die entsprechenden Choreografien stehen. Das bedeutet ab und zu mal Wochendtraining.

Alle zeigten sie ihr bestes und bewiesen, dass sie inzwischen einiges können.

Zum Schluss gab es einen kleinen Umbau für die Springer über das Minitramp, denn Sicherheit ist für alle wichtig. Die Springerei machte allen Spaß, den Springern wie den Zuschauern. Da wurde schon einiges geboten, was nicht so im vorbeigehen passiert. Einige sprangen Doppelsalto und selbst Junior Levin ließ es sich nicht nehmen, diesen zu zeigen.

Auch auf der Bodenfläche konnten einige schon recht schwierige Sprünge demonstrieren.

Die Freizeitakrobaten am Abend trainieren teilweise sehr intensiv, sie sind bloß nicht bei Wettkämpfen dabei.

Das Büfett hatten die Eltern der Aktiven hergerichtet. Es war fantastisch und so schöne Leckereien, geradezu schon berühmt die gebrannten Mandeln von Felix.

Manche wollten am liebsten gleich den Weihnachtsmann sehen. Das ging nicht, denn Hektik war nicht angesagt. Schließlich wollten alle auch mal in Ruhe miteinander sprechen und der Alltag sollte ein bisschen vergessen werden.

Der Weihnachtsmann kam schließlich doch noch und hatte einen schweren Sack zutragen mit all den Julklappgeschenken (manche sagen „Wichteln“) in der Abteilung aus den verschiedenen Bereichen. Wie sich das gehört waren nicht tolle Sprüche gefragt, sonder Akrobatik. Das reichte vom Standsalto über ein Bein stehen, Kopfstand bis hin zur Kletterstange mit großem Anfeuern der Eltern und Freunde. Trainingslagerteilnehmer hatten noch eine besondere Erwartung, denn der Weihnachtsmann überbrachte ihnen die aus einem Katalog selbst ausgesuchten Preise, die alle mit Stolz entgegennahmen.

 

Werner Hassepaß